Marillen-Knödel aus Topfenteig mit Haselnussbröseln - ein Klassiker in meiner Küche!

Einfach traumhaft schmecken sie heuer die regionalen Marillen aus Scharten in Oberösterreich!

Die Sonne und Wärme hat der Frucht sehr gut getan!

Ich möchte Euch heute mein langjährig-erprobtes und in meiner Familie sehr beliebtes Rezept vorstellen:


Zutaten für 6 Marillenknödel - ich verwende meistens die doppelte Menge:

125 g Topfen 25%

2 Eier Größe M

125 g glattes Weizenmehl

60 g zerlassene Butter

1 Prise Salz


250 g frische Marillen

Butter - 1-2 EL Haselnuss-Öl - feine Semmelbrösel


Zubereitung:

Die oben angeführten Zutaten vermenge ich und knete diese zu einer Teig-Kugelteil, die ich dann für für 1-2 Stunden im Kühlschrank rasten lasse.


Mein Tipp für Dich:

Wenn Du Topfen mit einer Fettstufe von 25% oder 40% verwendest, solltest Du diesen durch eine Küchentuch ausdrücken und durch ein Sieb streichen. Damit wird der Teig feiner und Du benötigst weniger Mehl. Bei Magertopfen reicht es, die Flüssigkeit gut ablaufen zu lassen und dann zu verarbeiten. Ich habe die Knödel schon mit alle möglichen Topfen-Sorten versucht - sie gelingen eigentlich immer sehr gut!


Die Marillen entkerne ich.

Heuer verwende ich Marillen aus der Scharten in Oberösterreich. Sie sind sehr süß und wunderbar groß - kosten 4,99 € / Kilo und sind im Euro-Spar (siehe dazu Bild unterhalb) erhältlich!

Zum "Kern-Thema" zurück:

Wäre die natürliche Süße nicht der Fall, könnte man alternativ ein Stück Würfelzucker anstatt des Kerns darin verpacken.


Nach der Ruhezeit des Teiges schneide ich kleine Teig- stücke ab und umhülle damit die entkernte Marille.

Im leicht gesalzenen, köchelnden Wasser lasse ich die Knödel ca. 10 Minuten ziehen. Wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und sollten aus dem Wasser genommen werden.


Für die Brösel verwende ich eine Mischung aus zerlassener Butter gemeinsam dem Haselnuss-Öl, die den Knödel dann die ganz besondere Note verleihen. Wir lieben es, wenn die Brösel knusprig braun sind!



Mein Tipp für Dich:


Mein Haselnuss-Öl kaufe ich vom Fass - in der Linzer Schmidtorstraße, vor dem Hauptplatz, oder in der Plus City.



Dort bekommt man das Haselnuss-Öl frisch abgefüllt, auch in geringer Dosis, ideal für kleinere Haushalte.


Das Haselnuss-Öl ist großartig, schmeckt zart nussig - sollte man aber aufgrund der schonenden Herstellung mit sanfter Filtration nicht zum Braten verwenden!


Ich wünsche Dir gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachkochen und ein ebenso tolles Ergebnis:

MAHLZEIT!

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-verführerisch und kreativ- 

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