Schermrippe 🥕🍲 🥢

Tafelspitz - eines der Flaggschiffe der klassischen - österreichischen Rindfleischküche. Das Fleisch ist fein und kurz fasrig, was es zu einem ganz besonderen Genuss macht. Wikipedia sagt ja, dass der Tafelspitz (Schlögel vom Rind) ein Gericht der Wiener Küche sei, dessen Bezeichnung bayerisch-österreichische Wurzeln hat. Wir, im Mühlviertel kennen es in mehreren Varianten. Steht mal kein Schlögel zur Verfügung, so sprechen wir vom Teller-Fleisch, weil die verwendete Fleisch-Art von der Schulter oder vom Bein oder der Schermrippe kommt, obwohl die Art der Zubereitung im Grunde genommen völlig gleich ist. Manches mal unterscheide ich nur durch die Beilagen und Zutaten, oder der Art, wie ich es serviere. Schmecken - tun uns beide Varianten. Ich koche Rind regelmäßig, denn wie ihr wisst, habe ich dazu eine sichere, qualitativ sehr hochwertige Bezugsquelle.

BIO-Hochlandrind vom Sixtengut.

Das Fleisch hat einzigartige Qualität, es wird ganz langsam gezüchtet, man schmeckt es in jedem Bissen!


Hier verrate ich übrigens, alle meine Bezugsquellen, falls ihr mal auf der Suche nach Direkt-Vermarkter seid. https://www.private-taste.at/produkt Was ich dazu brauche: 1 kg Fleisch Knochen, wenn vorhanden 3 Karotten 3 gelbe Rüben 2 Scheiben Sellerie 1 Zwiebel 2 Lorbeerblätter 10 Pfefferkörner 2 Wacholderbeeren Salz So mache ich das: Für die Suppe erwärme ich ca. 5 Liter Wasser und gebe die Knochen hinein und lasse kurz aufkochen.

Das Fleisch befreie ich von den zu groben Sehnen und Häuten, (Fett lasse ich für den Geschmack oben!) und gebe es zusammen mit dem Gewürzen in den Topf dazu. Bei nicht zu starker Hitze lasse ich die Suppe nun für ca. eine Stunden dahin köcheln. Mein Tipp für Dich: Sollte sich Schaum bilden, diese schöpfe ich wiederholt ab. Das fein geschnittene Wurzelgemüse kommt erst etwas später dazu, damit es nicht nicht zerkocht, sondern noch bissfest bis zum Servieren bleibt.

Sehr fein wird die Suppe, wenn man eine Zwiebel mit Schale halbiert, ohne Fett die Schnittflächen dunkelbraun röstet und dann in grobe Würfel schneidet und mit dem Wurzelwerk gemeinsam mitkocht. Da die Fleischqualitäten sehr unterschiedlich sind, ist eine verbindliche Koch-Zeit schwer anzugeben. Ich empfehle euch daher, einfach zwischendurch mal zu kontrollieren und zu kosten.


Bei uns war heute Schermrippe im Topf, die ich einerseits als Tellerfleisch mit Faden-Nudeln serviere ...

... und dann noch die Variante, die ich gewählt habe, Schermrippe asiatisch auf‘s Teller zu bringen 😉

Im WOK im Erdnussöl brate ich die Zwiebeln und das Gemüse an, gebe Fischsauce - Terryaki-Sauce und Sweet-Chilisauce jeweils 2-3 EL dazu, gieße mit Wasser und Sojasauce auf, Fleisch dazu und lasse es einköcheln...

Mit Zitronengras, Ingwer, Curry schmecke ich noch ab.


Mit chinesischen Eiernudeln serviert, mit Basilikum oder asiatischer Minze dekoriert, ein tolles Gericht ❤️


-verführerisch und kreativ- 

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