G‘sunde, hausgemachte Hand-Semmerl ❤️ zum Süsskartoffel - Curry 👌

Wie es der Zufall oftmals verlangt, darf ich auch Zutaten und Produkte verarbeiten, mit den ich ‚beglückt’ werde. Gerade dabei entstehen dann bei mir die tollsten Gerichte ❤️

Beglückt - übrigens im Sinne von, dass mich mein Sohn mit einem Überraschungspaket von besonderen Lebensmittel aus seinem Dorfladen in der Stadt Enns beschenkt ❤️🙏


Darin befand sich kürzlich diese gemahlene Braunhirse.

Somit mache ich mich erst einmal schlau , was es den so mit Braunhirse auf sich hat 😉


Hirse an sich ist mir ja gut bekannt. Bisher hatte ich allerdings nur die übliche SpeiseHirse bzw. Goldhirse im Einsatz. Der entscheidende Unterschied besteht allerdings darin, dass Braunhirse nur in ungeschälter Form vorkommt, denn in ihrer Schale sind die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Somit ist die Braunhirse definitiv die gesündere Variante!☝️

Braunhirse ist glutenfrei und enthält einen sehr hohen Nährwert: Kieselsäure (Silicium), Fluor, Phosphor, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink. Besonders reichlich sind die Vitamine der B-Gruppe, B1, B2, B6, Folsäure, Pantothensäure und Niacin vertreten.


Man liest in diversen Quellen, dass 2 EL pro Tag zB im Müsli empfohlen werden und Braunhirse basenbildend wirken, eine Vielzahl an Mineralstoffen, Vitaminen und anderen Wirkstoffen in "homöopathischer Form" enthalten und bei diversen Erkrankungen von Arthrose über Bindegewebsschwäche, Karies und Krampfadern bis zu Haarausfall und Rheuma helfen.


Somit würde ich es fast als 🇦🇹 ‚superfood‚ titulieren und freue mich schon darauf, diese heute einzusetzen!

Was ich dazu brauche: (24 Stück)

200 g Dinkel-Vollkornmehl

330 g Weizenmehl glatt, Typ 700

180 g Vollkorn Weizenmehl


Mein Tipp für Dich:

Ich habe heute für diese MehlMischung meine Reste aufgebraucht. Alternativ kannst Du natürlich auf Weizen verzichten und einfach 250 g Dinkelvollkorn und 500 g Dinkelmehl glatt verwenden.


250 g Braunhirse

2 Pkg. Trockenhefe (Germ) - 14 g in Summe

30 g Emmerbackmalz

10 g Salz

12 g Zwiebelsalz

1 EL Honig

600 ml lauwarmes Wasser


Warum Backmalz? Malz ist ein aus gekeimtem Getreide (meist Gerste, Weizen oder Roggen oder eben Emmer) hergestelltes Backmittel. Malz ist eines der ältesten Backmittel und zugleich ein natürliches Produkt.


Backmalz wird von Bäckern schon seit Jahrhunderten verwendet, damit Brötchen eine knusprige Kruste und ein lockeres, saftiges Inneres bekommen. Darüber hinaus sorgt es für ein ganz besonderes Malzaroma in den Brötchen und gibt eine schöne Bräunung.


Ich habe mittlerweile fast alle gängigen Backmalz Sorten wie Weizen, Emmer, Roggen zuhause und verwende je nachdem die passende Sorte. Hinzu kommt es immer, sobald ich Brot backe.


Du hast kein Backmalz zuhause? Backmalz kann man notfalls ersatzlos weglassen. (Notfalls😉)

Wie ich das mache:

Ich vermenge alle trockenen Zutaten in der Rührschüssel

und gebe dann die nassen Zutaten dazu.

Mit der Küchenmaschine lasse ich den Teig ca 10 Minuten glatt kneten.

Zugedeckt - bei Raumtemperatur lasse ich nun den Teig für eine Stunde gehen.

Bereits nach 45 Minuten Gehzeit zeigt sich in Form der Wölbung,

wie schön der Teig aufgeht.

Nach 60 Minuten ist es nun perfekt. Man sagt ja, Germ(Hefe) Teige sollen sich in der Größe verdoppeln!

Den Teig gebe ich nun auf meine bemehlte Arbeitsfläche und forme eine längliche Rolle

von der ich gleich, große Teiglinge absteche, um daraus Kugeln zu schleifen.

Mein Tipp für Dich:

Wer von euch schon jemals Krapfen gebacken hat, weiß - was mit Schleifen gemeint ist 😉

Man nimmt das TeigStück in eine bemehlte Handfläche und legt den Teig dann auf eine unbemerkte Fläche. Nun dreht man den Teig (schleifen) auf der Arbeitsfläche mit leichtem Druck solange, bis eine glatte Kugel entsteht.


Dadurch, dass die Arbeitsfläche nicht bemehlt ist, haftet die Kugel und dadurch, dass die innere Handfläche benehmt ist, bleibt nichts kleben…

Die Teigkugeln lasse ich nun wieder für ca 1 Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur gehen…

….bis dann mein Semmel-Stecher zum Einsatz kommt!

Nach 30 Minuten Gehzeit merke ich bereits eine deutliche Vergrösserung, sodass ich spontan entscheide, loszulegen.

Mit meinem Semmerl Stempler drücke ich nun das Muster rein

besprühe sie mit Wasser

und streue Sesam darauf!

Bei 250 Grad Heißluft habe ich das Backrohr aufgeheizt. Reduziere auf 200 Grad und schiebe ein…

Mit meiner Sprühflasche sprühe ich mehrmals am Boden, sodass leichter Dunst entsteht und backe nun die Semmel ca 20 - 25 Minuten bei 200 Grad.

Durch das Sichtfenster kann ich bereits nach wenigen Minuten erkennen, wie schön die Semmel aufgehen❤️

Wau! Ich bin wahrlich vom Ergebnis begeistert ❤️🙏

Super Farbe, schöne Kruste, innen flaumig weich

- geschmacklich ein Traum, leicht nussig von der Braunhirse …

Mir dient 1-2-3 dieser herrlichen Semmel bereits als Beilage zu meinem Süsskartoffel - Curry,

das noch aus dem Einkauf in der Genuss-Box am Dienstag stammt: https://www.private-taste.at/post/hofladen-dammerer


Mein eigenes Rezept dazu gibt’s hier: https://www.private-taste.at/post/süsskartoffel-gulasch

Perfekte Mahlzeit heute für mich alleine! Die frischen Semmel friere ich ein und werden dann Stückweise bei Bedarf kurz aufgebacken!



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