Joghurt-Krustenbrot

Nachdem ich noch einige Sorten ‚angebrochenes‘ an Mehlpackungen von meiner Lieblingsmühle, der Dirneder Mühle in Perg, in meinem Vorrat besitze, backe ich heute damit eine knusprige Mischbrot-Variante 👌

Vorweg zur Erklärung für euch!


Ruchmehl

ist ein Mehl aus Dinkel oder Weizen, welches noch einen äusseren Teil der Schale enthält und dadurch einen höheren Anteil an Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine enthält.


Waldstaude Vollkorn

ist die Urform des Roggens und wird auch

Urrogen oder Johannisroggen bezeichnet. Es besitzt einen wesentlich höheren Ballaststoffgehalt und verfügt über ein kräftiges Aroma, da das ganze Korn vermahlen wird.


Was ich dazu brauche:

200 g Weizenmehl glatt, Typ 700

200 g Waldstaude Vollkorn

200 g Weizenruchmehl

250 g cremiges, 1%ig Joghurt

1 Würfel frische Hefe 42g

1 TL Zucker

480 ml lauwarmes Wasser

1 EL Salz

1 EL Bio-Honig

1 TL Brotgewürz:

Ich verwende liebend gerne jenes aus der Rosenfellner Mühle / hat für mich den besten Geschmack 👌

24 g Backmalz

Optional - aber für mich unumgänglich 😉😉

Backmalz liefert eine schöne Kruste und gibt dem Brot einen guten Geschmack inklusive schöner Farbe.

Wie ich das mache:

Die Hefe bröckle ich ins lauwarme Wasser und verrühre sie.

Alle anderen Zutaten gebe ich in meine Schüssel der Küchenmaschine und

giesse das Hefewasser dazu.

Auf kleiner, langsamer Stufe lasse ich den Teig solange kneten, bis dieser glatt ist.

Zugedeckt, stelle ich nun den Teig zum Rasten in den Kühlschrank. Mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht.

Nach der Zeit des Rastens forme und falte ich das Brot 3x (mit je 20 Minuten Pause) und

forme danach den runden Laib,

schneide das Muster ein

gebe diesen in meinen Topf, den ich zuvor mit Backpapier ausgelegt habe und lasse das Brot nochmals ca. 15-20 Minuten gehen.

Bei 225 Grad Ober- & Unterhitze backe ich das Brot 75 Minuten.

Die ersten 30 Minuten davon zugedeckt, mit Deckel, denn ich dann für die restliche Back-Zeit entferne.

Nach der vollständigen Backzeit von 70 Minuten ist das Brot nun fertig gebacken. Zum Abkühlen gebe ich das Brot auf meinem Rost.

Den ersten Anschnitt wage ich noch im lauwarmen Zustand, da ich sooo neugierig bin 🤣

Und wie sich am nächsten Tag bestätigt, zurecht.

Das Brot schmeckt sehr gut, wie echtes, dunkles Bauernbrot. Hat eine resche Kruste und eine perfekte Schmolle.

Mein Tipp noch für Dich:

Ich lagere mein Brot in meinem personalisierten Leinen-Brotsack, den ich mittlerweile schon seit Jahren nutze. Bestellt und gekauft bei Nicole Födinger aus Wilhering - FUXART.


Für mehr Infos dazu: Bild anklicken

Das Brot lässt sich aber frisch in Scheiben geschnitten auch sehr gut einfrieren.

Im Bedarfsfall, zur Jause 😉 - hole ich mir 2-3 Stück aus dem TK-Schrank, lege es 7-8 Minuten bei 160 Grad Heissluft ins Rohr und geniesse…


 

In meinem Buch #1- best of… befinden sich übrigens weitere, tolle - auch glutenfrei und kalorien-arme Rezepte ❤️👌

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