Pastel de Nata

Jedes Land hat seine spannenden, kulinarischen Highlights, die uns brennend interessieren. Hier in Lissabon ist es wohl das Süße: PASTEL DE NATA ❤️ - diese süßen, kleinen, gefüllten Blätterteig Tartes findet man beinahe in jedem Café, Bistro, RESTAURANT oder am Frühstücksbuffet.

Sehr zu meiner Freude finden wir auch hier eine Cooking Class mit Ana - die wir bereits zuhause buchen.

Werner ist ja nicht wirklich der „Bäcker oder Konditor„ - da muss er heute mit durch 😉


Etwas abseits aus dem Stadtzentrum, in einem typischen Wohnviertel befindet sich die Lisbon Cooking Academy von ANA.

Wir treffen uns hier, Sonntags um 9.30 Uhr um mit ihr gemeinsam die Kunst des Backens der Pastel de Nata zu erlernen.


Ihre Kochschule ist wunderbar eingerichtet, so liebevoll mit vielen Details, wir fühlen uns von Beginn an wohl!

Ana lehrt uns heute nicht nur die Füllung, sondern auch den Blätterteig selbst zu machen! Für sie ist der ‚crispy‘ Teig, das um und auf dieser Köstlichkeit ☝️

Also starten wir mit den Zutaten dafür:

glattes Mehl Typ 480

Wasser

Butter

(die genaue Mengenangabe ergänze ich noch!)


Die kommen nun kurz in die Kenwood mit Knethaken, bis sich ein leichter Teig formiert.

Diese Teigkugel kommt nun aus der Maschine und die kneten wir mit der Hand zu einer runden, glatten Kugel fertig.


Ana zeigt nun auch Werner die professionelle Art, mit dem Handrücken zu kneten 😉 Mir war das nicht ganz so fremd, da ich ja vielfach Tartes in allen ähnlich Varianten backe.

Für Blätterteig arbeitet man ja bekannterweise Butterziegel ein.

ANA erklärt uns heute, dass die Kugel einzuschneiden ist, denn nur so sieht man, ob der Teig elastisch genug ist.

Zudem, wenn man Butter und Magarine mischt, dann ist die Kühlzeit je Einschlagen nicht zwingend erforderlich, es reicht zuletzt 30 Minuten. 👌

So starten wir damit, den Butterziegel mit dem Nudelholz und den Teig als Rechteck flachzudrücken.

Der Butterziegel, der zuvor mit dem Nudelholz schon etwas flacher gedrückt wurde, kommt nun diagonal darauf.

Nun wird zusammengefaltet.

Die verschiedenen Falttechniken erklärt uns ANA mittels Papier zuerst sehr genau,

denn der Vorgang wiederholt sich nun noch 3x wie folgt:

Zu guter Letz wandert der Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank, bevor dann aus dem Blätterteig die einzelnen Rollen aufgerollt werden.


Dafür wird der Teig dünn und rechteckig ausgerollt und in gleich große lange Rechtecke geschnitten.

Beim Aufrollen muss darauf geachtet werden, dass dies schön eng, ohne Luft passiert,

da man sonst später beim Eindrücken in den Schalen ein Problem hätte.

Bei uns klappt das auf Anhieb sehr gut 😉

Die fertigen Teigrollen werden etwas später noch Fingerbreit geschnitten.

Nun ist Zeit die Füllung zu zubereiten. Das Rezept dazu haben wir mit den Förmchen erhalten 💪

Hier noch die Bilder dazu, die den Ablauf sehr genau zeigen:

Die Förmchen stehen bereits bereit.

Der Daumen wird in Wasser getaucht, abgestreift und damit dann mittig der Teig eingedrückt und dann rundherum hochgedrückt!

Es ist nicht schwer, man kommt rasch in Übung!


Die zuvor fertig vorbereitete Füllung wird nun mit dem Schnabelbecher eingefüllt!

Im vorgeheizten Backrohr bei max Hitze (250-280 Grad) Oberhitze werden die Törtchen ganz oben eingeschoben! Es sollte so wenig wie möglich Luft zirkulieren.

In nur 8-10 Minuten sind sie fertig!

Wer will, kann sie noch mit Zmit bestäuben!

Lauwarm genießen finde ich persönlich am Besten! Die unterschiedliche Bräunung kommt übrigens vom Kristallisieren des Zuckers!

Wir genießen beim schön, gedeckten Tisch nun noch ein paar unserer frisch gebackenen Pastel de Nata😉 bevor wir uns in Richtung Sintra verabschieden!




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-verführerisch und kreativ- 

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