URBANN

... fast wie daheim ☝️

Eine Geschichte, bei der es sich lohnt bis zum Ende zu lesen 😉

In der Plus City und in der Spinnerei sind mir die außergewöhnlichen Mehlspeisen wie der Maroni Bubikopf, der Igel oder der Schokodackel von URBANN immer wieder mal aufgefallen.


Aber wer ist eigentlich dieser URBANN, der nach LINZ strömt und uns mit köstlichen Mehlspeisen versorgt?

Die Neugierde steigt und bereits im Frühling 2018 ging ich auf Recherche, die ich im September in der Backstube vor Ort finalisiert habe💪


Seit 1853 besteht das Stammhaus Urbann in Wels. In 4. Generation führte es Helmfried Urbann bis 2011, den ich heute persönlich kennenlerne, als er zufällig vorbei spaziert.

Er lebt immer noch im Haus, ist aber mit seinen 74 Jahren wohlverdient in Pension. Eine Freude mit ihm zu plaudern, sind doch viele bekannte Bäcker und Konditoren, wie auch Reinhard Honeder durch seine g‘lernt is g‘lernt Schule gegangen, wie er heute erzählt... selbst Florian Eschlböck ging Jahre später im gleichen Haus durch die Mario-Urbann g‘lernt is g‘lernt Schule 👌


2011 sucht Helmfried Käufer, denn seine 4 Kinder wollten den Betrieb nicht weiterführen.


So kommt es, dass Dieter Holzhey übernimmt und seine junge Tochter Alexandra, die Kleßheim absolviert hat, nun URBANN professionell und voller Begeisterung führt. Das angrenzende Café Dackel,

das Management und die Filialen sind ihr Thema. In der Backstube hat Mario Kinberger, der seit 34!!! Jahren URBANN treu ist, als GF das Sagen.


Mario ist Profi, symphatisch ehrlich und steht für Tradition.

Die traditionellen Urbann Rezepte hat er allesamt im Kopf. Und er legt Hand an! Als ich ihn frage, ob ich mal einen Tag mit ihm in der Backstube verbringen dürfte, kommt prompt das JA! - kein Wenn und Aber, denn es gibt nichts zu verbergen!


Wir backen heute russische Nusstorte. Die kleine Torte kostet 16€. Es werden Eier getrennt, Haberfellner Mehl verwendet, gerührt und geschlagen... wer hier moderne Maschinen, Roboter oder Industrielle Fertigung sucht, geht irr... selbst die Torten werden per Hand geschnitten. Ich bin einfach begeistert!



Ich lerne den Hockerkocher kennen und finde den Torteneinteiler genial, der selbst gebastelt wurde und mehr als 50 Jahre am Buckel hat 👌

Im Garten steht hinter der Stiege noch der uralte Backofen, der bis vor wenigen Jahren noch im Einsatz war!

Hier arbeitet das Team inklusive Lehrlinge mit Begeisterung und Freude!

Schaut euch all die Bilder und Videos dazu an und erlebt einen Vormittag in einer ursprünglichen - herkömmlichen Backstube ohne modernen Schnickschnack mit!


Fazit: eine Traditionskonditorei, die seinesgleichen sucht - in jedem Bissen steckt natürlicher Genuss - genau so ... wie daheim, nur eben alles in etwas größeren Mengen ❤️

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-verführerisch und kreativ- 

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