top of page

Suchergebnisse

Diese Website durchsuchen

2096 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Farmgoodies

    Ich habe heute wieder einmal das große Glück, eine Fahrt bei sonnig-blauem Himmel ins wunderschöne obere Mühlviertel zu machen, um mir nicht nur die Leinblüte anzusehen, sondern auch den gesamten Betrieb der Familie Rabeder - Farmgoodies. Seit meiner ersten, näheren Begegnung mit den Produkten von Farmgoodies liegen mittlerweile mehr als 5 Jahre und jede Menge Innovation dazwischen. Als ich im Jahr 2018 mein Buch #1 - Private Taste by Anita verlegt und veröffentlicht habe, war es mir persönlich ein großes Anliegen, meine Lieblingsprodukte für die jeweiligen Gerichte zu integrieren. Das exzellente Öl von Farmgoodies war eines davon. So führt mich heute bereits früh morgens meine Fahrt nach Am Emerberg 12 in 4174 Niederwaldkirchen. Die Zufahrt ist gut beschildert und die hellblau schimmernde Leinblüte zaubert mir gleich ein Lächeln ins Gesicht. Nicht nur Judith Rabeder empfängt mich vor dem Hof, sondern auch der Familienkater namens Technik. Wie süß! Judith und ihr Mann Günther führen hier den Bauernhof seiner Eltern gemeinsam, der 2012 komplett von der Viehwirtschaft auf die Öl-Produktion systematisch - nachhaltig und biologisch umgestellt wurde. Eine der wesentlichen Kernbotschaften dabei war, dass der bis dahin etwas verloren gegangene Leinsamen wieder zurück ins Mühlviertel und in den Anbau kommt. Vorweg: dieses Vorhaben ist perfekt gelungen! Judith zeigt mir heute am Feld nicht nur die Leinblüte, sondern erklärt mir auch alle Details von der Lein-Pflanze am Feld, bis zum Öl in der Flasche. Ein Stängel hat mehrere Knospen, bzw. fünf Blütenblätter, die nur vormittags geöffnet sind. Nachmittags fallen diese ab, es entwickelt sich die Kapsel und darin der Leinsamen. Der Lein wächst und gedeiht hier im Mühlviertel auf den kargen, sandigen Böden grundsätzlich sehr gut. Dennoch erfordert es sehr viel Wissen und Know How, um den Anbau, die Ernte und den Weg bis zum köstlichen Bio-Öl erfolgreich absolvieren zu können. Auf rund 40 ha wird so einiges an Getreide (Körner) angebaut. Durch das gut aufgebaute Netzwerk und die Kooperation mit ca. 60 persönlich bekannten Bauern werden in der heurigen Saison 2023 ca. 100 ha Leinsamen angebaut und geerntet. Wissenswert dabei ist, dass der Standplatz vom Lein sich jährlich wechselt, denn dieser darf nur alle fünf Jahre am gleichen Acker angebaut werden. Während der Faserlein (Flachs) für Webereien geeignet ist, werden mittels schwieriger Ernte die Körner hier am Hof zu Öl gepresst, oder zu Leinmehl verarbeitet. Günther, der seinen früheren Job in der Software Branche gegen den elterlichen Bauernhof getauscht hat, betreibt die Entwicklungen hier am Hof mit Judith, (ebenfalls Quereinsteigerin aus der Marketingbranche) sehr überlegt und bedacht. Beide stellen die Qualität ihrer erzeugten Produkte auf höchste Ebene. Ich erlebe hier heute eine absolut professionelle, beeindruckende Führung, die bei der erst im Vorjahr in Betrieb genommenen, neuen Aufbereitungsanlage startet. Hier wird die Rohware, u.a. auch jene der Vertragsbauern die allesamt aus Oberösterreich, vorwiegend aus dem Mühlviertel stammen, angeliefert. Die Samen werden grob gereinigt, danach getrocknet, wieder gereinigt und mittels Schockfrosten von Schädlingen befreit, bevor die Samen eingelagert werden. Eines der maßgeblichen Qualitätsmerkmale dabei ist die Tatsache, dass vom Feld bis zur Aufbereitung nicht mehr als zwei Stunden vergehen. Diese sorgsame Ernte mit der folgenden, schnellen Aufbereitung ist mitunter auch dafür verantwortlich, dass der Blausäurewert, der so manchen Bauern Kopfschmerzen bereitet, weit unter dem EU-weit erlaubten Grenzwert liegt. Was Du wissen solltest: Leinöl liefert einen Gesundheitsfaktur durch die natürliche Omega 3-Quelle! Das Lager, die Abfüllanlagen hier sind sehenswert. Gepresst wird ganzjährig, nur nach Bedarf und nicht nur Leinöl, sondern alle sieben Sorten Öle, die im Betrieb erhältlich sind. Mit vier fleißigen, freundlichen Teilzeit-Mitarbeiterinnen, sowohl im Büro, als auch in der Produktion, werden dann das Pressen, das Abfüllen, Verpacken und der Versand via dem hauseigenen Online-Shop: https://www.farmgoodies.net/de/kaufen/online-shop.html täglich erledigt. Als IFS zertifizierter Bio-Betrieb gibt es hier einiges an täglicher Arbeit zu erledigen, damit die 7 Sorten an Öle: Bio: Hanf - Kürbis - Lein - Leindotter - Raps - Sonnenblume - und das konventionelle Mohnöl zu ihren Käufern finden. Am Hof und in der Produktion achtet man darauf autonom zu sein, aber auch, z.B. beim Lein, die gesamte Pflanze wertvoll zu nutzen. So wird auch der Presskuchen teilweise zu Leinsamenmehl vermahlen, welches man zur Müsli-Produktion sehr gut verwenden kann oder geht zurück zu Landwirten, als Futter für die Tiere. Als wir bei der Führung im Hofladen eintreffen, erfreue ich mich auch über die Rohsaaten in den kleinen Schüsseln. Endlich erhalte ich hier von Judith die Antwort auf meine schon länger offene Frage: "Worin liegt der Unterschied zwischen Leindotter-Öl und Lein-Öl" ? Die Erklärung darf ich tasten, sehen und hören. Der Gross Samen ist Lein, der Kleine - Dotter aus dem das Leindotter-Öl gewonnen wird. Im Grunde genommen, zwei völlig eigene Saaten. Leinsamen - Sonnenblumen - Hanfsamen - geschälter Hanf - Linsen ... all das wird hier auch in der Packstation abgepackt und im online-Shop oder im Hofladen, bzw. auch im Handel (Eurospar, Bioläden, stationärer Handel - Gastronomie) verkauft. Was mich heute ganz besonders freut, dass auch Farmgoodies, wie einige andere Bio-Bauern völlig auf Preiserhöhungen verzichtet haben. DANKE dafür 🙏🙏🙏 Fazit: ich kann euch die Farmgoodies-Produkte allesamt empfehlen! 100% regional - biologisch & nachhaltig produziert ❤️ Mein Tipp für Dich: Das Farmgoodie Goody-Book beinhaltet wirklich tolle Rezepte und ist bei Bestellungen gratis erhältlich ❤️🙏 Adresse: Am Emerberg 12, 4174 Niederwaldkirchen Website: https://www.farmgoodies.net/ Shop:https://www.farmgoodies.net/de/kaufen/online-shop.html Mein Tipp für Dich noch dazu: Ich verwende die Produkte von Farmgoodies laufend und werde dazu immer wieder neue Rezepte veröffentlichen! Registriere Dich hier am Blog und erhalte meine Rezepte laufend dazu - bzw. melde Dich hier beim farmgoodies Newsletter an: https://www.farmgoodies.net/de/einblicke/blog.html und verpasse auch künftig keine Neuigkeiten!

  • Amaretto-Kirschen-Kuchen

    In der Einfachheit liegt bekannter Weise ja auch die Würze 😉 Für jedes Kuchen-Buffet ist es mir persönlich wichtig, auch 'trockene' Kuchen, im Sinne ohne Cremen, dabei zu präsentieren. Nachdem der Monat JUNI bei uns voller Termine und Einladungen ist, ergibt sich dieses Wochenende wahrlich ein Potpourri an Köstlichkeiten 🙏❤️ Das Letzte davon, ist nun der Amaretto-Marillenkuchen , den ich nach meinem ur-alt Rezept von 1988 zubereite: Zur Erklärung: 10dag sind 100 Gramm Osana ist für mich Butter Zwetsch(k)gen ersetze ich durch Kirschen Bittermandelöl bzw. Amaretto ergänze ich zum Teig Mandelblätter verwende ich zum Darüberstreuen Wie ich das mache: Mein Tipp für Dich: Achte bitte darauf, dass Eier und Butter gleiche Zimmer warme Temperatur haben und Deine Kirschen entkernt sind. Bei 175 Grad Heissluft backe ich den Kuchen ca. 30 Minuten goldbraun. Der Kuchen schmeckt saftig und delekat und sieht auch im Potpourri auf kleinen Schalen serviert, sehr schön aus! Für weitere, sommerliche Rezept-Ideen empfehle ich Dir meine Bücher: https://www.private-taste.at/privatetasteshop

  • Erdbeere-Kuchen am Stiel 🍓

    Der Juni zählt bei mir mit Sicherheit zu den turbolentesten Monaten, was Geburtstage betrifft 😉

  • Frozen Berry Joghurt

    Endlich ist es auch bei uns sommerlich heiß und die frischen Beeren wie Erdbeeren & Himbeeren und Waldbeeren sind bereits zum Ernten.

  • Erdbeer-Marmelade

    Ja sicher, man könnte nun meinen - ein Rezept für Erdbeere-Marmelade hat ohnehin jeder. Stimmt. Viele, aber nicht alle.

  • Cooking Class Milos 🇬🇷

    Yes! We did it again... und haben eine Cooking Class in Griechenland, hier auf der Insel Milos besucht!

  • LOUKOUMADES (Orangen-Bällchen)

    Und es geht weiter hier im Blog mit jenen Rezepten, die wir in Milos bei der Cooking Class mit Vasilis https://www.private-taste.at/post/cooking-class-milos gelernt, gekocht und als Rezept erhalten haben 🙏

  • 🇬🇷 Kolokithokeftedes - (Zucchinibällchen) mit 🍅 Sauce

    Wie angekündigt, teile ich heute bereits mein erstes Rezept aus unserer 🇬🇷 Cooking-Class Milos mit Vasilis: https://www.private-taste.at/post/cooking-class-milos hier mit euch! Es sind die Original-Rezepturen, die ich von Vasilis bekommen habe und nach deren auch wir vor Ort gekocht haben. Da die Zucchini-Bällchen oder Puffer bei euch auf so grosses Interesse gestossen sind, starte ich gleich damit 😉 Was ich dazu brauche: 1 große Zucchini, gewaschen & gerieben 2 Löffel fein gehackte oder geriebene Zwiebeln etwas Salz & Pfeffer 1 Tasse selbstaufgehendes Mehl (Glattes Mehl + 1 TL Backpulver vermengt) Etwas Kümmel Frische oder getrocknete Minze 1/2 Tasse frisches Wasser Wie wir das machen: Wir vermischen alle Zutaten zu einem Teig und portionieren mit einem Löffel Portionen. Die Krapfen backen wir in sehr warmem Sonnenblumenöl einseitig an, bis der Rand goldfärbig ist und wenden dann, bis sie rundum leicht bräunlich gefärbt sind. Zu den fertigen Zucchini-Bällchen passt übrigens hervorragend die hausgemachte Tomaten-Sauce, die Vasilis mit Rotwein zubereitet! Was wir dazu brauchen: 2 große reife Tomaten, fein gehackt 1 Teelöffel fein gehackter oder zerdrückter Knoblauch Salz & Pfeffer 3 Löffel natives Olivenöl Frische Basilikumblätter 1/4 Tasse Rotwein Wie wir das machen: In einem Topf lassen wir im Olivenöl den Knoblauch langsam anbraten und giessen mit Wein auf. Dann kommen die Tomaten hinzu und wir lassen diese für ca. 10 Minuten zugeckt (ab und zu rühren wir um) lang sehr langsam einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Basilikum schmecken wir die Sauce ab. Diese Tomatensauce ist übrigens auch Grundlage für das Moussaka oder kommt über die Melanzani-Chips und/oder zu den Gavros Saganaki (Rezepte folgen noch) dazu! Vasilis lehrt uns, aus wenig - sehr viel zu zaubern! Dafür ist er bekannt & berühmt aus Zeitungen & TV. Mein Tipp für Dich: Meine Rezepte gibts auch in den Büchern, die Du hier bestellen kannst: https://www.private-taste.at/privatetasteshop

  • Mohn-Salz-Semmel

    Eigentlich war mein Plan heute morgens, Kürbiskern-Semmel zu backen. Als ich dann allerdings den Gesichtsausdruck von Werner dazu analysiert habe 😉😉😉 wusste ich, DIE will er doch eher nicht 🤭

  • Naturmensch

    Als mich der 21 jährige Manuel Reindl aus dem Mühlviertel erst kürzlich via Facebook angeschrieben hat, um mir vom Leben und der Arbeit seiner Mum zu erzählen, ahnte ich wohl kaum, was mich heute vor Ort erwartet. Es ist meine Hofladenmap https://www.private-taste.at/map die immer wieder Menschen auf mich und meine Arbeit aufmerksam werden lässt. Mittlerweile sind viele hunderte Hofläden und Direktvermarkter darauf eingetragen, die ich persönlich besucht und via Blog https://www.private-taste.at/blog/categories/Hofladen inhaltlich im Detail vorgestellt habe. Gabriele Reindl und ihr Lebensgefährte Alois Wögerbauer aus Oepping sind nun auch mit dabei. Eine Station auf der Hofladenmap im oberen Mühlviertel und künftig auch in Regional statt Global, meiner FB - Gruppe vertreten! https://facebook.com/groups/789781604820286/ Am frühen Vormittag starte ich von Linz nach Kimmerting 2, 4151 Oepping. Die Ortschaft liegt an der Grenze zum Böhmerwald im Bezirk Rohrbach. Als ich eintreffe, erwartet mich Gabriele bereits am Hof bei der Haustüre. Wir plaudern kurz und marschieren gleich zum angrenzenden 24-Std. SB Laden, wo die Produkte, die Gabriele hier selbst erzeugt, zum Verkauf angeboten werden. Die Besonderheiten, die mir dazu gleich ins Auge stechen, sind die gefrier-getrockneten Roten Rüben und Erdbeeren. Aber auch Dinkelmehl, Nackthafer, Aufstriche und Säfte gehören zum Angebot und natürlich die Erdbeeren! Erdbeeren - genau, deshalb bin ich eigentlich hier 🍓 Hier am Feld auf 0,6 ha Grund haben Gabriele und ihr Alois im Vorjahr erstmals Erdbeeren angebaut - in BIO - Qualität, die Umstellung war im Gange und ist seit heuer mittlerweile vollzogen. 5 verschiedenen Sorten Bio-Erdbeeren wachsen hier mittlerweile am Feld. Rechts am Bild bereits der 2- jährige Bestand, der sich sensationell entwickelt hat. Die Bio-Erdbeeren hier sind himmlisch, durchgereift und richtig süß und gehaltvoll. Als mir Gabriele voller Stolz erzählt, dass hier am Hof kaum Maschinen zum Einsatz kommen und hier 16.000 Pflanzen händisch gesetzt wurden, verschlägt es mir fast die Sprache! Welche Mühe, welche Arbeit und ja - sie hat sich gelohnt. Die drei Frühsorten stehen bereits am Donnerstag, den 8. Juni zur Ernte bereit und kosten pro Kilo smarte 5 € - bzw. gepflückt 9 € - ☘️ BIO ☘️ Gabriele und ich wandern mittlerweile zurück in den Hofladen, der aus einem alten Fahrsilo ganz neu adaptiert und entstanden ist. Vor rund 3 Jahren hat Gabriele (58), die bis vor drei Jahren noch in Gallneukirchen mit (bei) ihren Söhnen (27, 21) ihren Wohnsitz hatte, den Hof von Alois - vulgo Wögerbauer - hier gepachtet und führt seither mit Alois gemeinsam die Landwirtschaft. Anstatt des Viehbetriebes gibt es hier den Christbaumverkauf, den Getreide-Anbau wie Dinkel, Hafer, Buchweizen und Lein und im Sommer das Erdbeer-Feld. Im Hofladen erblicke ich dann allerdings auch so einiges an Kräuter, Essenzen und viele, kleine Elemente die Bausteine für Kosmetik, Seifen, Cremen oder Säfte und Aufstriche sind. Die hausgemachten Säfte hier sind übrigens auch alles andere, als 0/8/15 - denn Apfel-Rote Rübe ist wirklich ein Hammer! 5 Liter abgefüllt kosten hier nur 12 € davon. Gabriele verwöhnt mich hier heute mit einer himmlischen Erdbeere-Charlotte, gefüllt mit Topfen und Schlagobers und natürlich jede Menge ihrer süßen Erdbeeren, frisch vom Feld. Wir unterhalten uns, schmökern und erzählen unsere Lebensgeschichten. Jede die Ihre. Alois die Seine 🙏 Ich mag genau solche Direktvermarkter von Herzen gerne. Natürlich, ursprünglich, wo Qualität vor Quantität steht und BIO kein Fremdwort ist. Der neue Hofladen hier ist bereits sehr liebevoll eingerichtet, dekoriert. Ein paar Handgriffe fehlen noch, aber dies ist sicherlich nur mehr eine Frage der Zeit.... Bis dahin, hoffe ich, ganz viele von Euch finden den Weg zu Gabriele und ihren Produkten, die es verdienen, die richtigen wertschätzenden Käufer und Käuferinnen zu finden. Preislich liegt sie nämlich wirklich im fairen Bereich! Fazit: BIO - Erdbeeren - jetzt frisch, köstlich und sehr empfehlenswert. Am Feld darf selbstverständlich genascht werden, im Hofladen zudem eingekauft werden! Schaut vorbei! Ab 8.6. - 9 Uhr! Adresse: vulgo Wögerbauer, Kimmerting, 2, 4151 Oepping Homepage ist in Arbeit Dafür gibt es eine Facebook Seite: https://www.facebook.com/MeinNaturmensch Bericht vom 6.6.2023

  • JKU Mensa, bio - regional & nachhaltig ❤️

    Man könnte durchaus behaupten: beinahe jeder kennt sie, die "berühmt - berüchtigte" JKU Mensa am Campus der Johannes Kepler Universität in Linz Urfahr. Natürlich, der Name und die Organisation sind wirklich vielen Menschen ein Begriff. Was aber dahinter steckt wohl eher wenigen und was letztendlich alles darin steckt, wohl eher kaum jemanden 😉 So freue ich mich wirklich sehr, dass Lukas Holley, der seit Jänner 2023 der neue Betriebsleiter hier in Linz ist, mich kürzlich kontaktiert und eingeladen hat, einen (oder mehrere 😉😉 Blicke) hinter die Kulissen zu werfen! Ich informiere mich vorab etwas über die Website zum neuen Konzept, welches in den letzten Jahren sehr medienwirksam nach außen getragen wurde. Der nachhaltigen Einkauf biologischer Produkte ist eines der Kernthemen dabei. Als ich heute am späten Vormittag in der Mensa bei der Lieferanten-Einfahrt eintreffe, erwartet mich Lukas schon freudig. Er führt mich in Bereiche, die so wohl kaum jemand kennt und ich euch hier vorstellen darf 🙏 Im Untergeschoß befinden sich Stauraum und Lager, Kühlräume für jegliche Bereiche, ein Abwaschraum, der größer ist, als manch andere Betriebsküchen und letztendlich natürlich auch die Betriebsküche selbst. Hier lerne ich bereits die ersten Mitarbeiter vom Team kennen. Ilona Ruschka, die freundliche Stimme des Sekretariates, an der wir vorbei ziehen, um im Büro von Lukas bei einem Kaffee die Strukturen, Werte und das tägliche Mensa-Leben zu besprechen. An der Wand entdecke ich die genauen Planungen, die hier nötig sind, um den Betrieb mit rund 30 Mitarbeitern am Campus und allem, was dazu gehört, wie das Ch@t-Café, das Science-Cáfe und die JKU Mensa zu führen. Den Küchenchef Sebastian, der auch für den Einkauf zuständig ist und Doris Schamall, die hier bereits seit 28 Jahren in der Küche mitarbeitet und auch die Betriebsrätin ist. Dass sich hier das gesamte Team sehr gut versteht und harmoniert, wird mir bereits nach wenigen Minuten Anwesenheit klar. Lukas Holley - dessen Wurzeln (sein Vater führte viele Jahre das La Tavola in Enns) und Erfahrungen in der Gastronomie bereits einige Stationen haben (Promenadenhof - Osteria) Lukas war vor dem Einstieg in der JKU, Covid bedingt - bei Intersport Winninger tätig. Der Ausstieg aus der Gastronomie und der Quer-Einstieg in den Handel als Führungskraft hat ihm unglaublich viel Wissen und Kenntnisse in der Organisation, Personalführung und im Management gebracht, die er hier nun täglich als Teamleiter für Oberösterreich sehr gut umsetzen kann. (Hier am Bild mit seinem Catering-Chef ) Wie mir heute erzählt wird, hat die Mensa hier zwei klare Aufträge zu erfüllen. Einerseits ist die JKU öffentlich zugänglich und bietet auch die Verpflegung für externe Gäste (erst kürzlich war unser Bundespräsident Alexander Van da Bellen im Haus) an und anderseits gilt die Mensa als Verpfleger für Studierende. Rund 17.000 Studenten bewegen sich hier mit rund 3.000 Lehrenden & Angestellten in vielen administrativen & Service Bereichen am Campus. Ein bunter Mix an Ansprüchen und Anforderungen, inklusive der Gäste. Diese Zahlen zeigen auch die große Herausforderungen, dene sich Lukas und sein Team hier täglich stellen dürfen. Als wir durch die Kühllager ziehen, entdecke ich im Lager das SONNBERG Bio-Fleisch. Voller Stolz erklärt mir Lukas, dass die Mensa ausschließlich BIO-Fleisch in allen Gerichten verwendet! Aber BIO-Lebensmittel werden auch generell verwendet - selbst bei Getränken! Wahnsinn, richtig toll. Denn jeder/r, der das Sonnberg Bio-Fleisch jemals gekauft und genossen hat, weiß, welche tolle Qualität sich dahinter verbirgt. Übrigens! Allen Mensen in Österreich sind mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet 🙏👌👍 Seit März diesen Jahres gibt es im Marktbereich der Mensa die neue Mix und Match - Grillstation. Eine geniale Idee, um sich nach seinen eigenen Wunsch und Bedarf sein Gericht zusammen zu stellen. Gegenüber der Grillstation befindet sich das Beilagen-Buffet, wo man aus einigen Sorten Beilagen, wie Gemüse - Reis - Bratkartoffeln - uvm. selbst dazu auswählen kann. Wirklich beeindruckend ist für mich auch das Salat-Buffet, wo es eine tolle Auswahl an frischen Salaten gibt. Gleich beim Eingang im Marktbericht befindet sich die Ausgabestelle für die wirklich preiswerten Menüs, die wahlweise vegetarisch wie heute die Käsespätzle mit Salat um nur 5,60 € oder auch Gerichte mit bio-Fleisch angeboten werden. Was heute überraschend und völlig neu für mich ist, dass es hier einen geschlossenen Restaurant Bereich gibt, wo Gerichte serviert werden und ein toller Gastgarten Bereich zur Verfügung steht. Die Mensarei. Eines bestätigt sich heute bei mir wirklich: Mensa heißt nicht zwingend Convinience. Hier wird sehr vieles frisch gekocht, z.B. Schnitzel geklopft und paniert, auf die Zutaten sehr genau geachtet und mit Respekt gegenüber der Umwelt gehandelt. Für alle Gäste, die sich ihre Speisen "to go" abholen, gibt es hier Mehrweg-Behälter, die man um 2 € Einsatz erhält. Fisch wird hier nur nachhaltig zertifiziert (Msc) angeboten, die Zertifikate dafür entdecke ich gleich beim Eingang in den Marktbereich. Auch das Thema CATERING wurde heuer erstmalig wieder groß aufgegriffen. Der Cateringleiter Alex Steininger, lädt mich ein, sein heutiges Cateringangebot zu verkosten. Im Obergeschoß der JKU werden u.a. damit 15 Gäste verköstigt, aber es geht heute auch noch auswärts damit. Ein Angebot, welches für mich bisher beinahe unbekannt war. Welche Schande, denn dies ist wirklich ein großartiges Catering-Angebot! 👏👏👏 Die Vorspeise besteht aus den Räucherfisch-Nockerln mit Baguette, gefolgt von den Bio-Rindsbackerl auf getrüffeltem Kartoffelpüree mit Erbsen und zum Nachtisch ein feines, buntes Potpourri an feinen Köstlichkeiten. Um weniger als 40 € pro Person catert man hier damit. Sensationell 👌 Auch das kalte Catering-Angebot sieht wirklich sehr köstlich aus. Brötchen sind ja nicht immer gleich Brötchen, die hier schauen wirklich sehr fein zubereitet und besonders vielfältig aus. Mit dem Avocado, Hummus-Karotte, Tomate und Kartoffel-Aufstrich bietet man hier auch 4 vegane Aufstriche zur Auswahl an. Generell, befinden sich hier im Angebot der Mensa vegan - vegetarisch und Gerichte mit Fleisch im Gleichklang. Lukas zieht mit mir heute durch sämtliche Räume, die zur Mensa gehörten hier durchs Haus. Etage für Etage, Raum für Raum. In den Garten, wo frische Kräuter wachsen und die Mitarbeiter sich ihrer schattigen Plätzchen in ihren wohlverdienten Pausen erfreuen. In den letzten Wochen und Monaten wurde viel neu strukturiert, verändert, verbessert und optimiert. Man sieht es, man spürt es und man schmeckt es! Ich verlasse die Mensa heute wieder über jenen Weg, den ich auch gekommen bin 😉 über den Lieferanten-Eingang. Mit im Gepäck, sehr viele positive Eindrücke, sehr viel neues, beruhigendes Wissen und einen tollen-feinen Nachgeschmack, des genialen Catering-Essens ❤️👌👍 Fazit: wann immer man in der Nähe der JKU ist - ein Besuch in der Mensa & der Genuss lohnen sich hier wirklich! Den täglichen Speiseplan findet man hier: https://www.mensen.at/ BIO-Mensa und Markt: Montag - Donnerstag von 11:00 bis 14:00 Uhr Freitag bis 13:30 Menü Classic 1 + 2: Montag - Freitag von 11:15 bis 13:30 Uhr Wer ein CATERING benötigt, ist hier völlig richtig: JKU Linz Mensa an der Johannes Kepler Universität Linz Altenbergerstraße 69, 4040 Linz 0732 2468 4500 Mail: mensa.linz(at)mensen.at Ich kann euch den Besuch inklusive Catering Angebot nur wärmstens empfehlen! Bericht vom 2.6.2023

bottom of page