Meine lange, persönliche Geschichte bis zum perfekten Gelingen meines ausgezogenen Apfelstrudels!

Viele, viele Rezepte habe ich in den vergangenen Jahren immer getestet, versucht - daran experimentiert, um einen "göttlichen" ausgezogenen Apfelstrudel zu kreieren.


Nun bin ich mit meinem Rezept und dem Endergebnis sehr zufrieden, sodass ich es für Euch hier gerne bereit stellen möchte:

Dazu brauche ich:

250 g glattes Mehl Typ W700

1 Ei Grösse L

2 EL Sonnenblumenöl

125 ml. lauwarmes Wasser

1 1/2 Kaffeelöffel Tafel-Essig

1 Prise Salz


Mein Tipp für Dich:

ich verwende zunehmend nur mehr Mehle aus regionalen Mühlen (https://www.dirnedermuehle.at) oder in Bio Qualität (http://www.rosenfellner.at) wo das Getreide aus meiner Region kommt und ich die Herstellung kenne!

Mehl ist nicht gleich Mehl - vergleicht man zwei Sorten direkt neben einander (Discounter und Bio Qualität) so erschreckt Frau schnell mal, welche Unterschiede sich da in Farbe und Konsistenz zeigen und genau das, beeinflusst auch das Backergebnis!


So mache ich das:

Alle Zutaten gebe ich in eine Rührschüssel und knete den Teig in der Küchenmaschine so lange, bis eine runde glatte Teigkugel entsteht.

Diese stürze ich dann auf ein bemehltes Teller (oder die Arbeitsfläche) und streiche sie mit 1 EL Öl ein.

Nun lasse ich den Teig bei Zimmertemperatur zugedeckt mit einer warmen Schüssel (dazu koche ich in einer Schüssel kurz Wasser auf, gieße es ab und stürze den heissen, noch dampfenden Topf darüber).

Lasse für ca. 30 Minuten rasten, während ich die Fülle zubereite.


4 große, süßliche Äpfel frisch vom Baum aus dem Garten schäle und hachle ich fein, mariniere diese mit frischem Zitronensaft und etwas Zucker.


Ich bestaube mir die Hände gut, um den Strudelteig auf ein gut bemehltes Tuch sehr dünn ausziehen zu können.

Mit etwas zerlassener Butter träufle ich den ausgezogenen Strudelteig ein und gebe die dünnen Apfelscheiben, sowie eine Handvoll Rosinen, Vanillezucker, etwas Zimt & gemahlene Nelken (oder alternativ 1-2 EL Apfelstrudel-Gewürz) auf die Äpfel.


Tipp: es gibt den Vanillezucker im Glas ( https://www.dirnedermuehle.at/shop/produkt/vanillezucker/)

Ich finde den hier nicht nur preiswert, sondern auch sehr praktisch um Müll zu vermeiden! Die kleinen Säckchen sind mit Plastik umgeben 🙈 und immer nur kleine Portionen einzeln verpackt und in Summe wesentlich teurer!

Das Glas hier mit den 150 g um 2,50€ ist für mich eine ideale Größe und sehr praktisch ohne viel Müll dazu!


Aber nun weiter beim Strudel 😉

Sollten außen herum dickere Teig-Enden nach dem Ausziehen entstanden sein, so schneide ich diese rundum ab.

Den Teig rolle ich mit Hilfe des Tuches auf.


Mein Tipp für Dich:

Wichtig ist dabei, zuvor auf der Längsseite den Teig kurz einschlagen und dann aufrollen.


Den Strudel rolle ich nun mit Hilfe des Tuches auf ein

mit Backpapier belegtes Blech, streiche diesen mit zerlassener Butter ein und backe bei 170 Grad ca. 30 Minuten bei Heißluft.


Nach kurzem Abkühlen gebe ich Staubzucker darüber und serviere noch lauwarm zum Mittagstisch ❤️

Nachdem der Strudel sehr groß geworden ist und wir unmöglich alles auf einmal aufessen können, portioniere ich in Stücke und friere den Rest ein!


Der lässt sich nämlich ohne viel Qualitätsverluste problemlos auftauen, leicht anwärmen und wieder servieren👌


Gutes Gelingen wünsche ich Euch!




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-verführerisch und kreativ- 

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