G‘selchtes mit Knödel & Salat

Mit Sicherheit meinen Mühlviertler Wurzeln geschuldet, ist mein heutiger Mittagstisch.

Früher galt bei uns zuhause im Mühlviertel, das gekochte Gselchte, vor allem die Ripperl als "armen" essen. Dazu gab´s Mehlknödel, oder Erdäpfel und Karotten aus der Suppe, bestenfalls noch Kraut dazu. Alles Lebensmittel, die wir selbst am Bauernhof zur Verfügung hatten. Heute, erachte ich dieses Essen fast schon als "Occasion" - weil es eben kaum mehr wer kocht. Hin- und wieder, meist einmal im Jahr, kommt es bei uns am Tisch. Was ich dazu brauche: 1/2 kg geselchte Ripperl und / oder ein Stück im ganzen geselchten Bauch 500 g Wurzelgemüse, geputzt 2 Liter Rindsuppe

Wie ich das mache: In der Rindssuppe koche ich die Ripperl, das Fleisch mit dem Wurzelgemüse (Karotten im Ganzen) weich.

für die Knödel: pro Knödel verwende ich zwei gekochte Kartoffeln Weizenmehl glatt Salz

Die Kartoffel drücke ich mit der Gabel klein und mische Mehl und Salz dazu. Wichtig ist bei den Mehlknödel - sie müssten "stauben", dh. mehr Mehl, als Kartoffeln. Im Salzwasser koche ich die Knödel ca. 20 Minuten.

für den Salat: 1-2 große Gurken, geschält, gesalzen, ausgedrück Bei Feldgurken halbiere ich und gebe die Kerne raus Essig, Öl, 1-2 TL Senf, 2 EL Agavendicksaft

Fertig ist mein heutiges Gericht, die g´selchte Ripperl mit Mehlknödel und Gurkensalat.

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