❤️ Honig-Lebkuchen ❤️

Endlich bin ich angekommen beim Lebkuchen! Es hat viele Jahre gedauert, bis ich die für mich richtige Version gefunden habe! Nämlich ein Lebkuchen, der nach dem Backen nicht hart wird, sondern von der ersten Minute an zart und flaumig und sehr gut im Geschmack ist!

Was ich dazu brauche:

500 g Roggenmehl

100 g brauner Zucker

1 Kaffee Löffel Natron

50 g Butter

225 g Honig

2 Eier

etwas Wasser

2 EL Lebkuchengewürz

Das sind die üblichen Zutaten.

Ich für mich habe mich aber für eine Mehl-Mischung direkt aus einer Mühle entschieden, wo Roggenmehl mit Weizenmehl vermischt ist.

Lebkuchen-Mehl erzeugt fast jede Mühle und ist im gut sortieren Handel überall erhältlich! Ich selbst, habe mich nach wirklich vielen Versuchen und Tests, ausschließlich für die Mehlmischung der Rosenfellner Mühle entschieden. Damit arbeite ich auch heute wieder.

Bei den Gewürzen habe ich selbst eine Mischung 20g aus folgenden Zutaten erstellt:

Zimt, Muskatnuss, Koriander, Ingwer, Fenchel, Gewürznelken, Piment, Anis, Sternanis, Pfeffer, Kardamon Alternativ würde ich zu jener von Sonnentor greifen:


Wie ich das mache: In der Küchenmaschine lasse ich aus allen Zutaten den Teig kneten.

Die Wasserzugabe erfolgt nach Gefühl, da jede Mehl-Sorte sich total anders verhält (Vollkorn braucht viel mehr). Geschätzt habe ich ca. 150 ml beigegeben.

Den fertigen Teig hülle ich in Frischhaltefolie ein und lasse diesen mindestens 24 Stunden im Kühlschrank rasten!

Mein Tipp für Dich: auch 2 Tage rasten lassen, tut dem Teig gut!

Ich glaube mittlerweile das Geheimnis eines guten Lebkuchen-Teiges liegt auch darin, dem Teig Zeit zu geben!

Nach zwei Tagen sieht man so schön den Unterschied! Der Teig hat Farbe angenommen und ist so richtig geschmeidig!

Die Konsistenz ideal zum Ausrollen:

Den Teig walke ich 2-3 mm aus und steche meine Sterne aus.

Die ausgestochenen Sterne pinsle ich mit Milch ein.

Bei 180 Grad Heißluft backe ich den Lebkuchen für 8 Minuten.

Danach darf der Lebkuchen auskühlen, bevor ich diesen verziere.

Mein Tipp zur Glasur:

Ich verwende immer echte, dunkle Schokolade 70% und 1 EL BioKokosöl - bzw weiße Kuvertüre pur.

Damit glänze es wunderschön und lässt sich super verarbeiten.

Ich tunke, lege ab und lege jedes Kekserl nach kurzem anziehen der Glasur nochmals um. Damit verhindere ich die Schokoränder, die sich sonst wegen würden!


Ich habe mich heuer für eine ‚black-white-Edition‘ entschieden und finde sie sehr schön gelungen ❤️

Luftdicht und kühl gelagert hält der Lebkuchen perfekt!

Der Lebkuchen wird weder hart, noch verfärbt sich die Glasur 😉👌

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-verführerisch und kreativ- 

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